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"DER FERNE
KLANG" VON FRANZ SCHREKER
SEMESTERARBEIT
DER MEISTERKLASSE FÜR SZENOGRAPHIE AN DER AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE
WIEN, WS 2003/04
PROFESSUR: ERICH WONDER
Bühnenbildentwurf
zum "Fernen Klang" von Franz Schreker von Nikolaus Webern, Akademie der
Bildenden Künste Wien
Bild 1
Graumanns
Wohnzimmer
Der
große, leere Bilderrahmen an der Wand zeugt von einer früheren, besseren
Zeit. Aus dem dunkel taucht langsam die Kegelgesellschaft auf - 50er Jahre
Tapete und Sofa-Schonbezug erwarten sie schon. Man sieht ein warum Fritz
glaubt seine Muse hier nicht zu finden.

Bild 2
Verwandlung
Im leeren Rahmen wird ein weiteres, schmerzhaftes Kapitel in Gretes Leben
sichtbar - ihr Verlobter verlässt sie. Doch hier hält sie nichts und so
beschließt sie Fritz zu folgen. Sofa und Tapetenwand verschwinden, der
Rahmen wächst - und Grete tritt hindurch.

Bild 3
Wald
Alleine steht sie nun in dem von einem geheimnisvollen Licht durchfluteten
Wald. Von hier aus geht ihre Reise nach Venedig…

Bild 4
Grete wird die begehrteste aller Frauen in der "Casa di Maschere". Über
einen kleinen, dunklen Kanal mitten in Venedig gelangt man zu diesem Etablissement.
Tiefrotes Licht weist einem den Weg zu den Wartehäuschen in denen sich
die Mädchen darbieten - unter ihnen Grete. Der Rest bleibt Geheimnis.

Bild 5,
6, 7 & 8
Das Theater Café wird zum Theater Foyer. Hier trifft Grete auf alte Bekannte,
die versprechen sie zu Fritz zu führen - da wird es dunkel und Teile der
Wand beginnen zu Leuchten. Man erkennt einen Umriss hinter einem der Paneele.
Mit einem Ruck werden sie wie Schaufensterläden hochgezogen und hunderte
Notenblätter fallen durch die soeben entstandenen Öffnungen. Der Blick
fällt auf ein kleines Zimmer, das über und über mit Zetteln tapeziert
ist. In der Ecke steht ein Klavier - Fritz´ Arbeitszimmer. Der Ort ihrer
letzten Begegnung.




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