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Franz Schreker
(1878 - 1934)
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Franz Schreker Foundation
Home >> News - Neue Notenausgabe / Neue CD-Einspielung

 

 

 

                                                

Noten-Neuerscheinung

Franz Schreker: Das Chorwerk
hrsg. von Christopher Hailey
Carus 4.103 / ISMN: M-007-07605-4

Franz Schreker hatte eine enge Beziehung zur Chormusik: Als Gründer und Direktor des Wiener Philharmonischen Chors leitete er zahlreiche Ur- und Erstaufführungen von Werken seiner Zeitgenossen. Es überrascht daher, dass die Anzahl seiner Chorkompositionen vergleichsweise klein ist; nur drei seiner zehn Chorwerke (für unterschiedlichste Besetzungen) wurden zu seinen Lebzeiten veröffentlicht. Die Kritische Gesamtausgabe seiner Chorwerke bei Carus wird von Christopher Hailey, dem Direktor der Franz Schreker Foundation, herausgegeben. Damit wird diese wichtige Werkgruppe, die ein neues Licht auf Schrekers musikalische Entwicklung wirft, erstmals vollständig zugänglich: eine bemerkenswerte Ergänzung der Chorliteratur des 20. Jahrhunderts.

– Auf dem Gottesacker / Coro SATB
– Gesang der Armen im Winter / Coro SATB (mit Stimmteilungen)
– Vergangenheit / Coro SATB
– Schlehenblüte / Coro TTBB
– Versunken / Coro TTBB, Pfte
– Der Holdestein / Soli SB, Coro SATB, Pfte
– König Tejas Begräbnis / Coro TTBB, Orch
– Der 116. Psalm / Coro SSA, Orch, Org
– Schwanensang / Coro SSAATTBB, Orch
– Appendix: Meereswogen. Fragment / Coro TTBarBarB

Neue CD

Franz Schreker und Ausdruckstanz
Luzerner Sinfonieorchester, John Axelrod - Nimbus Records, NI 5753

Im Jahr 1907 scheiden die beiden Schwestern Grete und Elsa Wiesenthal aus dem Ballettkorps der Wiener Hofoper aus, um sich der neuen Disziplin interpretativen Tanzens zu widmen - dem Ausdruckstanz. Schon 1908 erfreuen sie sich einer beträchtlichen Zahl glühender Bewunderer, zu der auch Gustav Klimt zählt. Dieser lädt die Schwestern als Folge zu einem Auftritt auf der Kunstschau 1908 ein. Das Hauptwerk der Wiesenthal-Darbietungen auf der Kunstschau bildet eine Pantomime nach Oscar Wildes Märchen "Der Geburtstag der Infantin", zu welcher der damals noch recht unbekannte Komponist Schreker die Musik komponierte. Die Uraufführung am 27. Juni 1908 wird ein voller Erfolg. In der Zeit von 1908 bis 1910 komponiert Schreker sechs Tanzsuiten, die von den Schwestern Wiesenthal in Auftrag gegeben oder aber von diesen inspiriert worden waren. Diese CD ist die erste vollständige Aufnahme der fünf erhalten gebliebenen Werke.